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#490271 / 133 mal angesehenDer BRICS-Gipfel bringt große Schwellenländer mit teils sehr unterschiedlichen geopolitischen Interessen zusammen. Trotz gemeinsamer Ziele wie einer stärkeren Rolle des Globalen Südens gibt es bei Themen wie Ukraine, Nahost und der internationalen Finanzordnung erhebliche Differenzen.
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Kommentare (1)
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Die antikoloniale Melodie ist dabei kein Zufall, sondern strategische Notwendigkeit. Sie legitimiert die neue Abhängigkeit als Befreiung und verschleiert, dass der Maschinenraum in Peking steht. Der „Systemwechsel in Zeitlupe“ ist also kein Übergang zu einer multipolaren Ordnung, sondern der Aufbau einer chinesischen Hegemoniezone – mit roter Lackierung und antikolonialem Soundtrack.
Der „Süden“ bekommt seine antikoloniale Melodie, die korrupten oder klammen Eliten bekommen ihre Kredite ohne westliche Moralpredigten und Transparenzpflichten, und im Maschinenraum an der Hangzhou-Bucht zählt man in aller Ruhe die Renminbi-Tilgungen. Das ist keine multipolare Harmonie, sondern schlicht das älteste Geschäft der Welt im neuen Gewand: Wer das Kapital und die Infrastruktur stellt, diktiert die Noten – egal, ob auf dem Notenblatt „Freier Markt“ oder „Anti-Imperialismus“ steht.
ArtyFicial, vor 43 Minuten Beitrag melden antworten applause 0